Der CoolTourist

will Sie auf höchst subjektive Weise zu einer Reise durch partielle Welten der Kultur einladen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie u.a. aktuelle Rezensionen zu

Musik (Schwerpunkt: Americana, Folk, Country, Rock), Film, Sprechtheater und Belletristik (Schwerpunkt: deutschspr. Literatur des 20. und 21. Jh.)


Enthusiastischer Gedenk-Gottesdienst für George

Foto: Draminsky
Foto: Draminsky

A Night For George Harrison

Stefanie Hempel & Friends

in der Kulturkirche GoHo (im Rahmen des Musikfests ION, Nürnberg)

 

Nachdem Stefanie Hempel im letzten Jahr für die ION ein Friedens-Konzert zu John Lennon organisiert hatte, kehrt sie nun heuer mit einer Nacht für George Harrison (verstorben vor 25 Jahren) zurück in die Kulturkirche GoHo, die an drei Abenden ausverkauft ist!

Zusammen mit zehn Hamburger FreundInnen präsentiert sie eine nostalgische musikalische Reise in die Welt des „stillen“ Beatles-Gitarristen, der bei den Fab Four immer im Schatten des kongenialen Duos (Lennon/McCartney) stand, aber der Nachwelt (auch als Solo-Künstler) eine ganze Reihe unvergessener Songs hinterließ

 

Ausführlich Konzertkritik unter Hör.Test.Live


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With A Little Help From My Friends

Ringo Starr: Long Long Road

 

Ringo Starr wird bald 86 Jahre alt, aber die Freude an der Musik hält ihn offensichtlich jung. Und so veröffentlicht er sein 22. Solo-Album nach der Trennung der Beatles, das mit einem amerikanischen Folk-Country-Retro-Sound zurück in die 60er Jahre führt, aber kein bisschen angestaubt oder altersschwach wirkt.

Ringo ist nicht nur ein sehr solider Drummer, sondern auch ein sympathischer Netzwerker, der es durch seine guten Beziehungen immer wieder schafft, kompetente Menschen zu finden, die für ihn Songs schreiben, mit ihm musizieren und an einem guten Sound im Studio feilen ...

 

Ausführliche CD-Kritik unter Hör.Test

 


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Offener Raum für neue Ideen

Eric Brace & Thomm Jutz: Circle And Square

 

Wenn es einen Grammy Award für intelligente Songtexte in der modernen Folk- und Country-Music gäbe, wären Eric Brace und Thomm Jutz heiße Kandidaten. Auf ihrem neuen Album besingen sie wohl absichtlich nicht die gängigen Topics von Liebeslust und Liebesleid, sondern vertiefen sich in Malerei, Umweltzerstörung, philosophische Grundfragen und wichtige Ereignisse der amerikanischen Geschichte. In der Verbindung mit einer fast kammermusikalischen New-Folk-Instrumentierung wirken diese Themen nie akademisch, sondern verbreiten eine emotionale Atmosphäre und machen teilweise Lust aufs Mitsingen ...

 

Ausführliche CD-Kritik unter Hör.Test


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Weniger ist mehr

Bernie Leadon: Too Late To Be Cool

 

Auf dem Front-Cover (ein Foto von Henry Diltz aus dem Jahre 1972) steht Bernie Leadon mit Gitarre im Joshua-Tree-Nationalpark, beschienen von einem Lagerfeuer und der untergehenden kalifornischen Sonne. Die dort entstandenen Bilder zierten auch das Cover der Debüt-LP von den Eagles. Seitdem sind fast 55 Jahre vergangen, Leadon ist schon lange nicht mehr Band-Mitglied und hat sich insgesamt aus der ersten Reihe des Rock-Business verabschiedet. 2004 gab es ein Lebenszeichen mit der CD „Mirror”, nun folgt in gehörigem Abstand „Too Late To Be Cool“ ...

 

Ausführliche CD-Kritik unter Hör.Test


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Marina sendet S.O.S.

Marina Rocks: S.O.S. Texas

 

Der erste Blick auf das Cover des dritten Studio-Albums von Marina Rocks vermittelt den Eindruck, sie wolle mit einer „billigen“ Attitüde etwas provozieren. Doch wir wollen hier nicht die Verpackung bewerten, sondern den Inhalt. Und der hat ohne Zweifel das Prädikat AA - oder ausgeschrieben: astrein, aber …!

 

Ausführliche CD-Kritik unter Hör.Test

 


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Hörspiel und Kino-Emotionen

Foto: Marie Liebig
Foto: Marie Liebig

"Die Gerechten" (Camus) und "Die schmutzigen Hände" (Sartre) als Doppelabend im Staatstheater Regensburg

 

In Regensburg laufen die 40. Bayerischen Theatertage, eine mehr als zweiwöchige Leistungsschau mit 26 Produktionen von 25 Bühnen zwischen München und Wunsiedel. Als Premieren-Heimspiel steuert die (nach Braunschweig) scheidende Schauspieldirektorin Antje Thoms einen Doppelabend mit zwei Dramen von Jean-Paul Sartre und Albert Camus bei.

Die beiden Stücke sind nicht nur fast zur gleichen Zeit entstanden (1948/1949), sie kreisen auch um ein ähnliches Thema: Ist revolutionäre Gewalt, insbesondere der politische Mord gerechtfertigt, wenn es darum geht eine bessere Gesellschaft für die Menschen zu errichten? ...

 

Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne


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